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{{AdsInfo |Giornale=Der Papierhändler |Sottotitolo=Fachblatt Schreibwaren für Papier u. Büro-Bedarf |Data=1932-03-26 |Numero=13 |Pagina=132 |Paese=DE |Oggetto=article |Creatore=Tom Westerich |Contributo=Westerich |Datazione=book |Note_it=Mese e gior...
{{AdsInfo
|Giornale=Der Papierhändler
|Sottotitolo=Fachblatt Schreibwaren für Papier u. Büro-Bedarf
|Data=1932-03-26
|Numero=13
|Pagina=132
|Paese=DE
|Oggetto=article
|Creatore=Tom Westerich
|Contributo=Westerich
|Datazione=book
|Note_it=Mese e giorno determinati dal numero della rivista. Articolo corporativo contro la commercializzazione delle penne olandesi [[Advertizing brand::Hoover]] in Germania descritte come spazzatura. Interessante perché indica come fornitore delle stessa la ''"Lincoln Vulpen Import"'' di Rotterdam.
|Note_en=Corporate article against the marketing of Dutch [[Advertizing brand::Hoover]] pens in Germany described as junk. Interesting because it indicates as supplier of the same the ''"Lincoln Vulpen Import"'' of Rotterdam.
|Testo=Kampf den holländischen-Füllhalterschwindlern.
Wir haben an dieser Stelle wiederholt davon Mitteilung gemacht, daß die holländische Firma Lincoln Vulpen Import, Rotterdam, in vielen deutschen Tageszeitungen Inserate über einen angeblich in den englisch sprechenden Ländern als bestes Erzeugnis bevorzugten Füllhalter veröffentlicht. Die Bundesleitung hat sich einen derartigen Halter verschafft und mußte feststellen, daß es sich hier um Schundware in des Wortes übelster Bedeutung handelt. Der Halter, der als Hoover-Füllfederhalter in marktschreierischster Weise angeboten wird, ist aus minderwertigstem Material hergestellt und es ist tatsächlich ein starkes Stück, daß eine ausländische Firma es wagt, dieses Erzeugnis dem deutschen Publikum, dazu noch mit Garantie auf unbeschränkte Zeit, anzubieten. Wir haben bereits darauf hingewiesen, daß mit Rücksicht darauf, daß es sich hier um eine ausländische Firma handelt, leider nicht die Möglichkeit besteht, auf Grund der deutschen Reichsgesetze einzuschreiten. Wir sind daher, wie bereits mitgeteilt, mit dem deutschen Konsulat in Rotterdam in Verbindung getreten, wobei wir erfahren konnten, daß seitens der holländischen Polizeibehörden schon wiederholt vor der oben genannten Firma Lincoln Vulpen Import, Rotterdam, wegen ihrer unzulässigen Geschäftsmanipulationen gewarnt worden ist. Auch die Zentral-stelle für Außenhandel in Berlin, an die wir uns gleichfalls gewandt haben, hat an alle maßgebenden Spitzenorganisationen der Wirtschaft ein aufklären- des Rundschreiben gerichtet. Nichtsdestoweniger gehen uns täglich aus Mit-gliedskreisen Zeitungsausschnitte zu, aus welchen sich ergibt, daß die Firma ihre unlautere Werbung auf immer weitere Zeitungen in den verschiedensten Teilen des Reichs ausdehnt.
Wir haben, um nichts unversucht zu lassen, in einem besonderen Schreiben an den Verein Deutscher Zeitungsverleger das dringende Ersuchen. gerichtet, auf die angeschlossenen Mitgliedsfirmen einzuwirken, daß die Auf-nahme von Anzeigen der Firma Lincoln unter allen Umständen abgelehnt wird. Wir bitten aber darüber hinaus alle Kollegen, die irgendwelche Be-ziehungen zu ihren örtlichen Zeitungsverlegern unterhalten, unter Vorlegung dieser Nummer des „Papierhändler" auf den hier ins Werk gesetzten Ausbeutungsfeldzug ausländischer Marodeure hinzuweisen und das dringende Verlangen zu stellen, die Aufnahme von Anzeigen über den Hoover- oder Lincoln-Füllhalter abzulehnen.
Jeder einsichtige Deutsche wird mit uns darin übereinstimmen, daß ge-rade bei der gegenwärtigen katastrophalen Wirtschaftskrise solche Schä-digungen unserer heimischen Wirtschaft und Verbraucherschaft doppelt ver-abscheuungswürdig sind und es muß von seiten unserer Mitglieder alles ge-schehen, das kaufende Publikum über den Unwert des in den Lincoln-In-seraten angepriesenen Schundfüllhalters aufzuklären.
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[[Category:Papierhandler 1932]]